Ein Blick zurück auf unsere Veranstaltungen – und in die Zukunft

Zwischenbilanz nach eineinhalb Jahren #CreateYourWeb

In den letzten Monaten haben wir mit hunderten Jugendlichen und mittlerweile auch einer beträchtlichen Anzahl Erwachsener Erfahrungen geteilt, diskutiert, konzipiert, ausprobiert und gespielt. Insgesamt haben wir bisher 311 Jugendliche erreicht, und auch bei unseren erwachsenen Teilnehmenden aus den Bereichen Schulsozialarbeit, Jugendarbeit und Lehre sieht unsere Zwischenbilanz gut aus: 49 Multiplikator*innen konnten wir bisher in ihrer Arbeit mit der Zielgruppe unterstützen. Tendenz steigend! Neben unseren Fortbildungen zu den im Projekt entwickelten Inhalten und Methoden konnten wir uns außerdem im Rahmen verschiedenster Tagungen und Informations- und Weiterbildungsformate als Unterstützungsangebot für Fachkräfte und Interessierte vorstellen, zum Beispiel auf den Thüringer Präventionstagen, der Tagung „Thüringer Schulen in der digitalen Welt“, der Kinderschutztagung in Sondershausen oder dem Lehrermedientag in Suhl. Sogar mit einigen Eltern konnten wir schon ins Gespräch kommen!

Man lernt nie aus – unsere Methoden im Praxistest

Natürlich entwickelt sich unser Curriculum mit jeder dieser Erfahrungen weiter, denn als Modellprojekt haben wir die Verantwortung (und gleichzeitig den Luxus) unsere Inhalte und Methoden ständig und mit jeder Veranstaltung zu testen, zu evaluieren und an unsere Zielgruppe anzupassen. Hilfreich war dabei neben einer intensiven Selbstreflexion vor allem auch das Feedback unserer Teilnehmenden. So haben wir z.B. von unseren Jugendlichen gelernt, dass es sich lohnt, so oft wie möglich wortwörtlich Bewegung in den Methodenablauf zu bringen, viel Raum für individuelle Erfahrungen einzuplanen und auf das lebensweltliche Wissen der Zielgruppe zu setzen. Ein weiterer Vorteil, den die stete Evaluation unserer Veranstaltungen mit sich brachte, liegt darin, dass wir durch die methodische Aufarbeitung unserer Inhalte sehr gut auf unterschiedliche Wissensstände oder Lernpräferenzen vorbereitet sind. All diese praxiserprobten Erkenntnisse können wir nun an Multiplikator*innen weitergeben. Mit Blick auf das Feedback aller bisherigen Veranstaltungen können wir also stolz sagen: Es läuft! Das zeigen auch die Auswertungsbögen unserer Teilnehmenden.

Und wie geht’s weiter?

Und auch die Aussicht auf die kommenden abschließenden Projektmonate sieht vielversprechend aus: Damit wir den Kontakt zu unserer Zielgruppe nicht verlieren, werden wir im Projekt natürlich auch weiterhin mit Jugendlichen arbeiten. Im Rahmen einer weiteren Fortbildung sowie zweier Fachtage können wir unsere Erfahrungen nochmal direkt mit Interessierten teilen. Eine weitere große Baustelle für die kommenden Monate wird die Erarbeitung eines umfangreichen Readers mit all unseren Methoden, Erfahrungen und didaktischen Praxistipps, der Pädaog*innen unterstützen soll, selbstständig Projekte zu den Themen Hate Speech, Fake News und Big Data durchzuführen. Das Material wird voraussichtlich hier auf unserer Projektwebsite kostenlos zum Download zur Verfügung stehen. Bei alldem wird uns unsere neue Mitarbeiterin Mandy Wettmarshausen unterstützen, die im April 2019 als Nachfolgerin von Elena Schweiker zu uns stoßen wird, die das Projekt schweren Herzens aufgrund ihres Umzugs ins schöne Dresden verlassen wird.

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